Kosten

Im Falle eines Falles

Sollten alle Stricke reißen, sind wir auch noch für Sie da! Gemeinsam mit Ihnen werden wir versuchen, flexible Lösungen für anstehende Behandlungskosten anzubieten. Bequeme Ratenzahlungen über verschiedene Zeiträume, wo Sie auch mal eine Rate aussetzen können, wenn etwas anderes gerade wichtiger ist. Sprechen Sie uns an, unsere Praxismanagerin Frau Zimmermann gibt Ihnen gerne Auskunft zu diesem wichtigen Thema.

Privatversicherte Patienten und Beihilfepatienten

Sie erhalten, abhängig vom gewählten Tarif oder anhängiger Beihilfestelle, in der Regel die Leistungen während einer kieferorthopädische Behandlung voll erstattet. Einen entsprechenden Behandlungsplan, zur Voranfrage bei Ihrer Erstattungsstelle, erstellen wir Ihnen selbstverständlich vor Beginn der Behandlung, damit Sie diesen vorab einreichen können.

Nach der Neubeschreibung der „Gebührentabelle für Zahnärzte“ aus dem Jahr 2012 kann es im Detail bei verschieden Erstattungsstellen kleine Eigenanteile geben. Auch die Wahl von speziellen Zahnspangen kann evtl. eine Eigenbeteiligung ergeben. Hierzu beraten wir Sie gerne in einem ersten, ausführlichen Beratungsgespräch.

Gesetzlich versicherte Patienten + KiG Schema

Patienten, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, erhalten immer die Kosten einer ausreichenden, wirtschaftlichen und zweckmäßigen Behandlung erstattet. Allerdings müssen zu Beginn der Behandlung die gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen erfüllt sein* (siehe auch „Kieferorthopädische Indikationsgruppen“ weiter unten).

In der modernen Kieferorthopädie gibt es heute eine Reihe von sinnvollen, ergänzenden Leistungen, die individuell für Ihre Behandlung oder die Ihres Kindes wichtig sein können. Dabei geht es häufig um schmerzreduzierende, sanfte Maßnahmen, die auch die Behandlungszeit verkürzen können oder der nachhaltigen Langzeitstabilisierung des Behandlungsergebnisses dienen – damit nicht Jahre später eine erneute Korrektur notwendig wird, die dann oft von den Krankenkassen nicht mehr getragen wird!

* Zusatzinfo für unsere gesetzlich versicherten Patienten

Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG)

Die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) sind in Deutschland das befundbezogene Einteilungsschema zur Einstufung des Behandlungsbedarfs im Rahmen des kieferorthopädischen Indikationssystems. Der KIG löste zum 1. Januar 2002 das bis dahin geltende therapieorientierte Indikationssystem ab.

Anhand der kieferorthopädischen Indikationsgruppen stellt der Kieferorthopäde fest, ob eine Fehlstellung der Zähne (Zahn- und/oder Kieferfehlstellung) vorliegt, für deren Behandlung der Versicherte einen Leistungsanspruch gegen seine Krankenkasse hat. Dazu muss er laut Gesetzgeber auf ein 5-stufiges Schema zurückgreifen:

Die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen wurden eingeführt, um die Ausgaben der gesetzlichen Versicherung für die kieferorthopädischen Behandlungen zu begrenzen. Im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgebotes nach § 12 SGB V, dem die Behandlung von gesetzlich versicherten Patienten unterliegt, sah sich der Gesetzgeber zu einschneidenden Leistungskürzungen bei der kieferorthopädischen Behandlung genötigt und führte die sehr restriktiven kieferorthopädischen Indikationsgruppen ein. Um die Entscheidung des Kieferorthopäden nachprüfbar zu machen, basieren die Indikationsgruppen auf objektiven Messungen (im Millimeterbereich) am Gipsmodell des Kiefers oder direkt im Mund der Patienten.

Zusatzversicherungen

Diese, über die ständige Weiterentwicklung unserer modernen Behandlungssysteme entstandene „Lücke“ bei den gesetzlichen Krankenkassen, füllen heute diverse Anbieter von Zusatzversicherungen. Diese übernehmen häufig die oben beschriebenen Zusatzleistungen zur gesetzlichen Erstattung. Informieren Sie sich dazu rechtzeitig bereits im Vorfeld zu Ihrem ersten Beratungstermin in unserer Praxis. Häufig übernehmen gute Zusatzversicherungen auch die Kosten für eine notwendige Behandlung, wenn Ihre gesetzliche Krankenkasse nichts zahlt!